Jetzt isses soweit, lange habe ich mich verweigert, heute früh habe ich es ausprobiert: Yoga. Praktisch jeden Vormittag laufe ich an einem Studio vorbei, da dachte ich, mensch, Fügung, probier es halt mal aus.
Grundsätzlich bin ich ein Hype-Skeptiker. Wenn das Buch auf der Spiegel-Bestseller-Liste ganz oben steht, lese ich es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den nächsten drei Jahren nicht. Wenn alle auf die Band abfahren (Helene Fischer! Justin Bieber!) höre ich mir das höchst voreingenommen an. The next big thing fühlt sich für mich häufig nach Marketing-Schnickschnack an und ich warte erst mal ab.
Jetzt also Yoga. Und ich muss sagen: Es war super. Ich fühle mich entspannt, ausgelaugt, habe aber das Gefühl, dass es mich für den Rest des Tages trotzdem stärkt und ich nicht die restliche Zeit heute auf dem Sofa verbringen muss. Morgen wird es Muskelkater geben. Fix. Und nächste Woche gehe ich wieder hin. Auch fix. The next big thing ist ja mittlerweile auch the last old thing. Also ok für mich. Und vielleicht ist ja auch das musikalische Bieberlein mittlerweile ein Auge wert.